Aktuell

Eine Werkkategorie – Ganz viele unbekannte Komponist*innen
Mein neuestes Format in den sozialen Medien ist eines, das bestimmte Werke von unbekannten Komponist*innen vorstellt. Es handelt sich um Kategorien wie Klavierkonzerte, Sinfonien, Violinkonzerte etc – also „allgemeine“ Formen, zu denen ich jeweils einen Post und eine Playlist auf Spotify erstelle. Mehr darüber auf meinem Instagram- oder Facebookaccount.

Ein Tag – Eine Komponistin
Jeden Tag eine Komponistin ist ein neues Format auf meinen sozialen Netzwerken, in welchem ich jeden Tag eine Komponistin vorstelle: Name, Geburtsdatum- und Sterbedatum, Ausbildung, Tätigkeiten und eine kleine Werkliste.
Mir ist besonders wichtig, viel Musik der Komponistinnen, also Aufnahmen, die man auf Streamingplattformen oder YouTube findet, zu teilen.
Ich möchte dazu beitragen und dazu inspirieren, dass man den normalen Repertoirekanon endlich mal ändert. Bach, Mozart und Beethoven sind toll und schön, aber es gibt noch so viel mehr Werke.

Zu diesem Format gibt es auch zwei Spotify-Playlists: Nach jeweils sieben Tagen erstelle ich einen zusammenfassenden Post mit den Bildern und den Namen der sieben bereits vorgestellten Komponistinnen. Mir geht es darum, mit möglichst wenig Informationen dafür zu sorgen, dass alle Leute, die meine Stories und Posts sehen, die Namen der Komponistinnen im Gedächtnis behalten und gleichzeitig mit Musik assoziiert haben.

Wo Worte brechen – Lied vom 24. Februar 2022
Wann erbarmen sich Menschen?

1. Wo Worte brechen,
Wo Tränen fließen,
Da weinst auch du, unser Gott.
Wo Wunden bluten,
Nicht mehr verheilen,
Blutest auch du, unser Gott.

Refrain:
Mensch, erbarme dich!
Mensch, erbarme dich!
Mensch, erbarme dich,
Gib doch Frieden!

2. Wo Stimmen schweigen,
Wo Menschen leiden,
Leidest auch du, unser Gott.
Wo Stimmen rufen,
Wo Menschen schreien,
Da schreist auch du, unser Gott.

3. Wo Kinder weinen,
Wo Welten brechen,
Da brichst auch du, unser Gott.
Wo Seelen gehen,
Träume vergehen,
Vergehst auch du, unser Gott.

Neues Lied zum neuen Jahr
Inspiriert von einem Satz aus dem heutigen Gottesdienst entstand heute folgendes Lied:

Neues Lied zur Jahreswende
Am Silvesterabend habe ich das untenstehende Lied komponiert und getextet. Wem die letzte Textzeile seltsam vorkommen mag: Letztens hatte ich den Gedanken, dass Gott vielleicht gar nicht die „höchste Instanz“ ist, sondern dass die Ewigkeit auch nach Gott bleibt, denn woher kommt Gott?

Konzert mit Duogründung am 1. Weihnachtsfeiertag
Am Kontrabass musizierte Klara Streck, an der Orgel musizierte Helene Streck. Seit dem 1. Weihnachtsfeiertag gibt es nun offiziell das Musikduo Organic Bass. Mit Musik von David Ellis, Händel, Max Reger, Benedetto Marcello und Lars-Erik Larsson bot das Duo Organic Bass Musik auf hohem Niveau dar.

Helene und Klara Streck – Das neu gegründete Musikduo Organic Bass
Klara Streck am Kontrabass eröffnete feierlich das Konzert.
Helene Streck spielte die Introduktion und Passacaglia in d-moll ohne Opuszahl von Max Reger.
Helene und Klara Streck

Wunderschöne Flötenklänge mit Orgelbegleitung
Am 18. Dezember erklangen in der Alten Kirche am Main im Rahmen einer Abendmusik zwei Flötensonaten von Johann Sebastian Bach, sowie kleine Orgelwerke von Bach und ein Stück von dem mehr unbekannten Komponisten der Romantik Hans Hiller. An der Flöte brillierte Lilli Lang, Helene Streck musizierte an der Orgel.

Helene Streck und Lilli Lang nach der Abendmusik am Vorabend des 4. Advents.

Erfolgreiche Uraufführung in der Alten Kirche am Main
Hier ein paar Eindrücke der Uraufführung meiner neuen Kantate zum 3. Advent: Die Nacht ist vorgedrungen. Mehr dazu kommt in einem weiteren Beitrag.

Byungyong Yoo (links) brillierte als Tenor, Giuliana Klaus (rechts) war grandios am Saxophon.
von l. n. r.: Byungyong Yoo, Helene Streck, Theo Ruppert, Giuliana Klaus

Neues Lied zum 4. Advent – Ein sehr persönliches Lied
Mit einiger Verspätung, die für mich aber notwendig war, veröffentliche ich jetzt mein Lied zum 4. Advent. Gnade auf deinem Weg heißt der Titel. Das Lied ist sehr persönlich. Warum, werde ich hier nicht ausbreiten. Aber ich will sagen, dass mir einige sehr sehr liebe und wunderbare Menschen bei vielen Dingen zugehört und geholfen haben in letzter Zeit. Einer dieser Menschen hat gesagt, dass man einfach gnädig sein muss mit sich selbst. Ich finde, dass das sehr schlau ist.
Denn Gott ist gnädig und barmherzig mi uns, also sollten wir das mit uns auch sein.

Gnade auf deinem Weg, Lied zum 4. Advent von Helene M. L. Streck

Neues Lied zum 1. Advent – Start des 3. Band von Neue Lieder zum Kirchenjahr
Heute im Gottesdienst zum 1. Advent (28. November 2021) ist folgendes Lied spontan entstanden:

©Helene M. L. Streck 2021

Neues Lied zum Buß- und Bettag
Kurz habe ich mich gefragt, ob ich mein Lied am Mittwoch (17.11.2021) bissle am Thema des Feiertags vorbei geschrieben habe?…… Aber ich denke nicht…..denn:
Mir persönlich ist der Buß- und Bettag ein fremder Feiertag. Hab immer den Eindruck, dass man es mit dem Büßen ein bisschen übertreibt. Was für mich am wichtigsten ist an diesem Tag, ist nicht das Bewusstsein, dass Gott uns verzeiht und vergibt, sondern dass wir uns selbst vergeben dürfen!!! Uns selbst verzeihen. Das ist oftmals nämlich gar nicht so leicht. Es sollte doch uns gut gehn. Und das sollte leicht sein. Sich selbst zu vergeben, kann übrigens äußerst lehrreich sein! Einfach mal abschalten im ganzen Wirbel und zu sich selbst zurück finden und sich fragen: Habe ich mir schon selbst verziehen? Und wenn man mal genau darüber nachdenkt, fällt einem auf, wie oft man sich selbst nicht verzeiht und viel zu streng ist mit sich selbst.

Und guess what? Das ist alles gar nicht so schlimm, denn: Du bist da, fängst dich auf!!!! Also weniger denken, mehr fühlen, einfach da sein und wenn man zwischen die Zeiten fällt: Treiben lassen, bis diese eine Welle einen wieder heraus trägt! Hat meistens einen Sinn:)Ich habe viel Erfahrung im Sich-selbst-Vergeben gesammelt und hadere immer noch selbst immer wieder damit. Aber es fühlt sich gut an, wenn man merkt, dass es einen nicht mehr belastet:)

Anmerkung zum Text: Refrain ist in der Wiederholung aus lyrischer Ich Perspektive geschrieben, der steht aber nur in den beigefügten Noten.Mir ist der Dialog zwischen Seele und Gott in jedem meiner Lieder ein superwichtiges Anliegen. Denn die Beziehung Gott Mensch ist für mich sehr persönlich und nicht verallgemeinbar. Deshalb sind auch viele meiner Lieder in einem Text aus verschiedenen Perspektiven geschrieben.

Manchmal fall ich in die Zeit (Helene M. L. Streck)

Neues Werk für Orgel!
Drei Stücke Sub Communione für Orgel
Vor zwei Wochen habe ich drei Stücke fertiggestellt, die als liturgische Stücke in einem Gottesdienst dienen sollen. Gespielt werden sie während der Kommunion, während des Abendmahls. Betitelt sind die Sätze mit Calice (Kelch), Patene (Patene) und Le Moment Sacré (Der Heilige Moment). In Anlehnung an die französische Orgeltradition erinnern die Melodien und Klänge an französische Orgelmusik, sind aber in meiner Stilistik geschrieben. Die Stücke haben mittleren Schwierigkeitsgrad. Ich bin sehr stolz auf die Stücke!

Handschrift der 1. Seite von Drei Stücke Sub Communione

Probenstart für „Die Nacht ist vorgedrungen“ – Uraufführung einer neuen Kantate zum 3. Advent
Es ist so spannend, wenn man für ein neues Projekt und für eine Komposition die erste Probe macht! Wird alles so klappen, wie man es sich vorgestellt hat? Und wird es auch so klingen, wie man es sich gedacht hat? Mit Freude darf ich sagen, dass in der ersten Probe alles so funktionierte, wie ich es mir vorgestellt hatte. Und die Musiker sind begeistert von der Komposition, was mich besonders freut. Das wird toll werden!

Giuliana Klaus (Tenorsaxophon) während der 1. Probe
Theo Ruppert (Viola) während der 1. Probe
Helene Streck (Komposition, Leitung und Orgel) während der 1. Probe

Dunkler werden die Tage – Ein neues Lied zum drittletzten Sonntag des Kirchenjahres
Wenn die Welt still wird, wenn die Zeit ruhig wird, dann kann man erstmal durchatmen und neu überlegen. Die kommenden drei Wochen sind die letzten Wochen, bevor der Advent beginnt. Eine ruhige, dunkle Zeit, in der man sich überlegen kann, was Ruhe und Frieden für uns eigentlich bedeutet.

Dunkler werden die Tage von Helene M. L. Streck (Alle Rechte vorbehalten!)

Öffne unsre Herzen für uns selbst und füreinander – Ein neues Lied zum Reformationsfest
Am 31. Oktober war Zeit für ein neues Lied! Nachdem ich in Hochstadt den Gottesdienst an der Orgel mutgestaltet habe, war ich so inspiriert von einem Satz, den die Pfarrerin gleich zu Beginn sagte, dass ich sie fragte, ob ich eben diesen Satz als Liedvers verwenden dürfte. Und das hat sie mir natürlich erlaubt. Daraus ist dann folgendes Lied entstanden:

Öffne unsre Herzen für uns selbst und füreinander, Lied Nr. 86 von Neue Lieder zum Kirchenjahr Band II

Literaturgottesdienst mit meinen Liedern
Herzliche Einladung zum Literaturgottesdienst am 24. Oktober um 18:00 Uhr in der Alten Kirche am Main in Dörnigheim mit demThema Petrus und seine Frau! Im Gottesdienst werden fünf meiner Neuen Lieder zum Kirchenjahr gesungen werden. Vier von ihnen erleben ihre Uraufführung an diesem Abend. Darüber freue ich mich sehr!

Ich sorge mich nicht, denn du bist bei mir
Zum 15. Sonntag nach Trinitatis, den 12. September 2021, habe ich ein neues Lied komponiert, dass davon handelt, wie wir mit dem Vertrauen auf Gott gut Entscheidungen treffen können und wie wir das Leben meistern können, wenn wir denken, dass es uns über den Kopf wächst.
„Ich sorge mich nicht,
denn du bist bei mir
vom Morgen bis zum Abend.
Ich lebe dahin,
denn du bist bei mir,
wirst mich niemals verlassen.“

Ich sorge mich nicht (Alle Rechte vorbehalten)

Ich habe dich bei deinem Namen gerufen
Endlich habe ich eine Aufnahme von einem meiner Lieder zum Kirchenjahr 2019/2020. Das Lied „Ich habe dich bei deinem Namen gerufen“ habe ich im September letzten Jahres mit Josephine Oeß (Sopran) erstmals in einem Gottesdienst uraufgeführt. Dieses Jahr wurde es in größerer Besetzung mit anderen Musikern (Katrin Sicherl, Gesang; Christian Kraus, Gitarre; Frank Falk, Schlagzeug; Dennis Lapp, E-Bass; Helene Streck, Klavier) aufgeführt und durch eine schöne Fügung mitgeschnitten. Das Video ist auf meiner Facebook-Seite sowie auf meinem Instagram-Account einsehbar. Den Button dazu finden Sie auf dieser Seite hier.

Drei Stücke am Abend für Klavier
Seit April habe ich an drei Klavierstücken gearbeitet. Ich nenne sie „Drei Stücke am Abend für Klavier“.


1. Schau nur den Mond! (Pink Moon)

2. Gebet

3. Wiegenlied

Jetzt sind sie beendet und ich bin sehr stolz auf diese Werke. Es sind sehr intime, diffizile, auch fragile Stücke, in denen ich viel mit Klang, Intervallen, Harmonik, Stille (emotional, tonal und zeitlich), Emotionen und Ausdruck arbeite.
Als Inspiration diente mit der Pink Moon im April. Aus der Idee, sich eingehender mit der Nacht zu beschäftigen, entsprangen dann das zweite und dritte Stück. Für mich ist die Nacht in unserer Zeit etwas sehr wertvolles, was manch einer vielleicht nicht zu schätzen weiß. Alle Menschen sind immer busy, unterwegs, rast- und ruhelos.
Wir brauchen die Nacht, um zu verarbeiten, den Schlaf, um zu leben. Ich glaube, wenn wir schlafen, und unser Gehirn für uns aufräumt, dann verarbeiten wir alles Erlebte und es bildet sich Persönlichkeit, Menschsein und Seele. Dann wird aus allem, was wir tagsüber erlebt haben, Seele. Aus allem, was wir tagsüber im „Universum“ verstreut haben, kommt etwas ganz Geheimnisvolles zu uns zurück, dass ich Leben nennen möchte. Das ist der Geist, der in meinem neuen Werk steckt.

Lied zu Pfingsten 2021

In der zweiten Reihe der Lieder zum Kirchenjahr ist am Pfingstwochenende das 52. Lied „Du teilst mit uns deinen Geist“ entstanden.

Du teilst mit uns deinen Geist (Alle Rechte vorbehalten)

Meine Musik im Gottesdienst

Zuletzt führte ich im Rahmen zweier Gottesdienste fünf kleine Choralbearbeitungen (sieheMenüpunkt Werke) auf, die ich zum Palmsonntag und Karfreitag 2021 komponiert hatte. Mit großem Interesse wurden die kleinen Musikstücke angenommen und erhielten viele positive Rückmeldungen.

Aufgrund der Corona-Pandemie sind momentan keine Konzerte oder Auftritte geplant.

Kompositorisch tut sich jedoch einiges. Das kann man auf meinem Instagram mitverfolgen, dort gibt es häufig Updates zu neuen Werken und Liedern.